Tipps zur Ernährung
1.
Genügend trinken, damit
es gut läuft
Damit
Sie einen ganzen Tag leistungsfähig sein können, brauchen Sie mindestens 1,5 Liter Wasser. Dadurch sind
Sie konzentriert und fühlen sich wohl. Denn zuwenig Flüssigkeit kann Kopfschmerzen und Unwohlsein verursachen.
Wer nur gerade Zeit hat, um ab und zu einen Kaffee zu trinken, gibt seinem Körper zuwenig Flüssigkeit.
Mit ein paar kleinen Tricks kommen Sie problemlos auf die
erforderliche Menge
täglich:
Am Morgen bei Arbeitsbeginn einen Krug mit
Wasser füllen,
während des Tages leer trinken
Zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser
trinken
Statt
nur Wasser zur Abwechslung verdünnte Frucht- oder Gemüsesäfte trinken
Beim
Tee ab
und zu die Sorte wechseln; neue Kombinationen ausprobieren; mit Zitronensaft ergänzen; wenn, dann sparsam
süssen
2.
Ausgewogen
essen: von allem etwas – von manchem viel
Früchte und
Gemüse gehören
täglich auf den Teller. Fünf Portionen pro Tag wären ideal. Eine Portion entspricht etwa einer Hand
voll Salat, einem Apfel oder einer Banane. Teigwaren, Reis, Vollkornbrot oder Kartoffeln gehören ebenfalls
täglich auf den Speiseplan. Diese Kohlenhydrate sättigen gut und verhindern, dass Sie zwischen den Mahlzeiten
starke Hungergefühle entwickeln, die Sie durch grosszügige Zwischenmahlzeiten stillen müssen. Kohlenhydrate
enthalten auch Nahrungsfasern, die Ihre Verdauung unterstützen. Wenn Sie dazu Fisch und gelegentlich
Fleisch essen, versorgen Sie Ihren Körper optimal mit Nährstoffen. Ziehen Sie jeweils am Ende der Woche
Bilanz und achten Sie darauf, abwechslungsreich und regelmässig zu essen.
Mit
Abwechslung kommen Sie zum Ziel:
Gemüse und Früchte
können in Form
von Säften genossen werden
Aus Früchten lässt sich Kompott herstellen
Gemüse
lässt sich zu Gemüsesuppe verarbeiten oder eignet sich roh zum Knabbern
Salat
gibt
es fixfertig gerüstet; ergänzt z. B. durch Rüebli, Tomaten, Gurke
3.
Schokolade und Gebäck fix einplanen
Süssen Versuchungen
kann
kaum jemand
widerstehen. Sie müssen dies auch nicht. Wie bei allem kommt es auf die Menge an. Ein Stück Schokolade,
etwas Gebäck oder einige Biskuits sind erlaubt. Täglich. Damit aber nicht plötzlich die ganze Packung
Biskuits leer ist, eine kleine Menge auf einen Teller legen und nicht direkt aus der Packung essen.
Süssigkeiten am besten nur im Anschluss an eine Mahlzeit und nicht als Zwischenverpflegung verzehren.
Um den Heisshunger zwischendurch zu stillen, sind Früchte, Gemüse, Joghurt oder Brot genau richtig.
Für
den süssen Gluscht gibt es unzählige Möglichkeiten:
Gewisse
Gebäcke,
z.B. Basler Leckerli, enthalten wenig Fett
Gummibärchen enthalten
kaum Fett, dafür
aber viel Zucker
Crèmen auf Quark- oder auf Joghurtbasis mit Früchten
lassen sich
einfach selbst herstellen. Früchte klein schneiden oder pürieren und unter den Quark mischen. Mit Honig
süssen.
4.
Gelungener
Start
in den Tag
Ein idealer Start in den Tag beginnt mit
einem
Frühstück.
Wenn Sie am Morgen nichts «runterbringen», sollten Sie später nach Möglichkeit ein reichhaltiges Znüni
zu sich nehmen, um gut mit Energie versorgt zu sein. Damit bleiben Sie konzentriert und leistungsfähig.
Der Verzicht aufs Frühstück, um Kalorien zu sparen, bringt daher nichts; ein Leistungsabfall im Laufe
des Morgens und Heisshunger am Mittag sind die Folgen. Gesunde Zwischenmahlzeiten aus Früchten, Gemüsen,
Joghurt oder Vollkornbrot verhindern den Griff zu Schokolade oder Chips.
Ideal sind drei
Hauptmahlzeiten täglich (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) sowie zwei Zwischenmahlzeiten (Vormittag,
Nachmittag).
Mobil verpflegt – gesund ernährt
Frühstück
zuhause auf Brot- oder Müslibasis, ergänzt durch Früchte oder Fruchtsaft
Für
unterwegs
ein Stück Brot mit wenig Butter, einem Stück Käse und einer Frucht einpacken für die Verpflegung zwischendurch
Müesli
am Vorabend zubereiten und in der Frischhaltedose mitnehmen
Für
zwischendurch Früchte
oder Gemüse wählen; bereits zubereitete Angebote finden sich im Kühlregal
5.
Mittagessen – Anspruch und Realität
Sich Zeit nehmen
am Mittag,
um gesund
zu essen – wer kann das schon. Sie benötigen jedoch keine zwei Stunden, um sich vernünftig zu verpflegen.
Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit und konzentrieren Sie sich dabei nur aufs Essen. Diese Auszeit können
Sie ganz für sich alleine gestalten und als Ruheinsel in Ihren Tagesablauf einbauen. Das genussvolle
Essen steht dabei im Zentrum.
Warum nicht mit einem Sandwich während der Mittagspause
einen kurzen Spaziergang machen? Oder das mitgebrachte Birchermüsli auf einer Parkbank an der Sonne
essen? Versuchen Sie, zweimal pro Woche bewusst gesund zu essen – Sie werden sehen, dass es Ihnen leicht
fällt.
Gut geplant, ist halb gegessen
Belegte
Brote können gut auch selbst gemacht werden. Dazu gehören Vollkornbrot oder -brötchen, wenig Butter,
Belag in Form von magerer Wurst, Poulet oder Käse, garniert mit etwas Salat oder Gemüse. Wenn Sie das
Sandwich fertig zubereitet kaufen, achten Sie darauf, dass es ohne Saucen oder Mayonnaise hergestellt
wird.
Achten Sie darauf, nur einmal täglich «deftig» zu essen.
Wenn Sie nicht wählen
können, legen Sie als Ausgleich einen Gemüse- oder Früchtetag ein. Es stehen Ihnen unzählige Variationen
offen: Gemüse zum Dippen, ergänzt durch eine feine Quarkkräutersauce. Oder frische Saisonfrüchte, zerkleinert
und mit Joghurt oder Quark vermischt.
Beim Mittagessen können Sie
auch auf Salate
aus Pasta, Reis oder Couscous mit Gemüse zurückgreifen. Wenn Sie Teigwaren oder Reis zubereiten, kochen
Sie etwas mehr, um mit den Resten ein kaltes Mittagessen zu bestreiten. Das Gemüse ist rasch zerkleinert
und darunter gemixt, die Sauce wird sparsam aus Essig und Öl zubereitet und mit frischen Kräutern gewürzt.
Wenn
Sie sich im Firmenrestaurant verpflegen, können Sie auf Gerichte mit Gemüse ausweichen, den Menusalat
dazunehmen oder anstelle von Beilagen eine doppelte Gemüseportion verlangen.
6.
Wenig Aufwand – beim Abendessen ist Frische Trumpf
Wenn
Sie am Abend
nicht lange in der Küche stehen wollen, ziehen Sie einfache Gerichte mit wenig Vorbereitungszeit vor.
So können Sie etwas Gutes für sich tun und sind trotzdem nicht stundenlang beschäftigt. Nehmen Sie sich
Zeit zum Essen und schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre. Lassen Sie den Fernseher ausgeschaltet. Sie
können die Zubereitung Ihres Abendessens auch als Ritual gestalten und sich diese Zeit zum Abschalten
nehmen.
Machen Sie es sich leicht
kleine
Küchenhelfer
unterstützen Sie bei der Zubereitung: nehmen Sie bereits gewaschenen Salat oder Gemüse aus dem Tiefkühl-
oder Kühlfach etc., so können Sie Zeit sparen und essen trotzdem gesund und nährstoffreich.
Kochen
Sie ruhig zuviel. Damit haben Sie vorgekochte Speisen auf Vorrat, die Sie nur noch aufzuwärmen brauchen.
Wenn
Sie Fertiggerichte verwenden, darauf achten, dass diese entweder mit Salat ergänzt werden können oder
bereits Gemüse enthalten.
Risotto oder Spaghetti lassen sich mit
viel Gemüse oder
einer leichten Tomatensauce zubereiten.