Göttis
OK. Sagen wir's ehrlich: Dicke tragen schwerer als andere. Ich weiss, wovon ich rede. Und leider ist
mir das nicht egal. Doch was tun, wen man/frau Essen liebt? Weniger essen bringt nichts. Man hungert
sich ein Loch in den Bauch. Ist mies drauf. Vergrault die Umgebung. Und hat zu allem noch
Mundgeruch. DAS KANN ES NICHT SEIN. Deshalb ist es wichtig, richtig zu essen. Genussreich. Und ein
Genuss ist noch immer ein Frischprodukt, das einen guten Eigengeschmack hat: Obst, das nicht in den
Kühlräumen sondern an den Bäumen gereift ist (und so tatsächlich nicht nur nach Wasser, sondern ganz
einfach köstlich schmeckt). Käse, der sorgfältig mit Rohmilch in kleinen Portionen hergestellt wurde
- und nicht als undefinierbarer, eingezwängter Klumpen in einem luftdichten Kunststoffmantel vor
sich hinstirbt. Wer von allem das Bessere, Frischere nimmt, isst automatisch weniger. Man ist
schneller gesättigt und braucht sich gar nicht erst durch zwei Pizzas durchzukauen, um auf den
Aha-Moment zu warten: "Also wann kommt der besondere Geschmack? Ich habe immer noch Kohldampf..."
Wenn der Geschmack wegfällt, fällt auch die Sättigung weg. Natürlich sind Pizze nicht verboten. Aber
man sollte sie selber zubereiten. Mit gut ausgesuchten Rohmaterialien. Mit Tomaten, die den Namen
verdienen und nach Garten und Sonne duften. Mit einem Mozzarella, der nicht einfach Weissgummi
sondern weisser Labsaal am Gaumen ist. Und mit frischen Kräutern, deren Parfums explodieren wie ein
Feuerwerk - dann wird die Pizza zum Göttergericht. Und ist erlaubt. Überhaupt - für sich selber
gesund, einfallsreich und doch kaloriensparsam kochen, macht Spass. Und dieses gesunde, gute Kochen
fängt nicht beim Rezept an - sondern bei der Auswahl der richtigen, guten Produkte. Zugegeben -
manchmal ist das Bessere etwas teurer. Aber man gönnt sich ja sonst nichts! Und wenn beim
genussvollen Essen auch gleich noch ein paar Pfunde purzeln -
UNSSOLLSRECHTSEIN!
-minu
Die richtige Ernährung ist heute ein zentraler Faktor im Spitzensport, ohne die Topleistungen nicht möglich sind. Aber auch im normalen Alltag fährt man besser, wenn man ausgewogen isst und trinkt. Für mich ist deshalb wichtig, dass ich mich auch in der wettkampf- und trainingsfreien Zeit gesund und abwechslungsreich ernähre. Früchte und Gemüse gehören für mich auf den täglichen Speiseplan - das ganze Jahr über. Zudem trinke ich viel Wasser. Was mir das bringt? Ich fühle mich besser und fitter, kann mich länger konzentrieren und ermüde weniger schnell. Das hilft nicht nur im Spitzensport – sondern auch im Alltag. Probieren Sie es aus!
Marcel Fischer, Olympiasieger 2004 im Degenfechten