Das Aktionsprogramm
«Psychische Gesundheit
Basel-Stadt»
Der Kanton Basel-Stadt engagiert sich auf unterschiedlichen Ebenen, um das Wohlbefinden seiner Bevölkerung nachhaltig zu stärken. Im November 2010 startete das Aktionsprogramm «Psychische Gesundheit Basel-Stadt». Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Fachpersonen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen Betroffene besser erreicht und das psychische Wohlbefinden in der Bevölkerung nachhaltig verbessert werden. Am Anfang stehen Information und Sensibilisierung: Noch sind psychische Erkrankungen wie die Depression mit Tabus belegt. Aufklärung bringt Verständnis und mehr Spielraum zum Handeln.
Für die fachliche Begleitung des Programms bedanken wir uns bei:
Dr. med. Astrid Lyrer | Vereinigung Hausärzte und Hausärztinnen |
Prof. Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler | Universitäre Psychiatrische Kliniken UPK |
Dr. med. Christoph Studer Gladen | Fachgruppe Psychiatrie |
lic.phil. Peter Schwob | Verband der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten |
M.Sc. Franziska Rüegger | Verband der Psychologinnen und Psychologen beider Basel |
Grusswort von Regierungsrat Carlo Conti
Ist von der Gesundheit die Rede, ist meist die körperliche Gesundheit gemeint. Doch auch das seelische Gleichgewicht kann aus dem Lot geraten, bis hin zur ernsthaften Erkrankung.
Bei den heutigen komplexen Anforderungen durch Arbeit und Familie kann sich schnell einmal ein Gefühl der Überforderung einstellen. Anders als bei einem körperlichen Leiden, ist die psychische Erkrankung dabei oft nicht sichtbar. Betroffene werden missverstanden oder nicht ernst genommen.
Ergebnisse des Schweizerischen Gesundheitsberichts und der Basler Schülerbefragung zeigen, dass der Umgang mit Stress bereits für Schülerinnen und Schüler ein grosses Thema ist. Der Kanton Basel-Stadt möchte die psychische Gesundheit seiner Bevölkerung aktiv fördern und unterstützen. Mit dem Beitritt zum Bündnis gegen Depression ist ein erster, wichtiger Schritt getan.
Darin arbeiten die zuständigen kantonalen Fachstellen mit Partnern zusammen, die bei Beschwerden erste Ansprechpartner sind, mit der Hausärzteschaft, mit Apotheken, Psychologen und Psychologinnen und anderen Fachpersonen.
Psychische Probleme und Erkrankungen sind heute noch oft mit Tabus belegt. Dank gezielter Information und Aufklärung sollen Vorurteile abgebaut und das Gespräch unter einander gefördert werden.
Dr. Carlo Conti, Regierungsrat, Vorsteher Gesundheitsdepartement Basel-Stadt